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Dettwiler / Hof Farnsburg

Dettwiler Hofgut Farnsburg

Wichtige Mitteilung
Hofgut und Hofmetzg Farnsburg

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Betriebsdaten

Das Senngut Farnsburg hatte in seiner langen Geschichte die Aufgabe, die herrschenden Adeligen auf der grosse Wehrburg Farnsburg mit Nahrungsmitteln zu versorgen.
Als die Grafenfamilien von Homburg und Froburg im 14. Jahrhundert ausstarben, fielen deren Besitztümer durch Vererbung den Tiersteinern zu. Graf Sigismund 1 von Tierstein baute in den Jahren 1319 bis 1342 das Schloss Farnsburg, das gut platziert über seiner Landgrafschaft, dem heutigen Oberbaselbiet, thronte.
Doch im 15. Jahrhundert traf die Tiersteiner dasselbe Los, ohne männliche Nachkommen ging ihr ganzer Besitz an die Falkensteiner über. Während des alten Zürichkrieges kämpfte der Freiherr von Falkenstein an der Seite der Habsburger gegen die Eidgenossen, welche im August 1444 die Farnsburg mit 600 Mann belagerten. Kurz danach zog dieses Heer in die rumreiche Heldenschacht gegen die Armagnaken bei St. Jakobs an der Birs.
Wegen des wirtschaftlichen Ruins musste Graf Thomas von Fakenstein im August 1461 die Grafschaft Farnsburg an die Stadt Base] verkaufen. Als Sitz der städtischen Obervögte bestand das Schloss noch 337 Jahre.
Aber Ende des 18. Jahrhunderts brach eine neue Zeit heran. Die Bauern wollten nicht mehr von den Stadtbürgern regiert werden. So ging das Schloss im Januar 1798 während der Französischen Revolution in Flammen auf. 456 Jahre lang war die Farnsburg der Sitz der Obrigkeit über unsere engere Heimat.

1862 erwarb Johann Jakob Dettwiler von Reigoldswil das Senngut Farnsburg inklusive der Ruine der einstmals so stolzen Burg.

Als zusätzlicher Verdienst bot die Urgrossmutter in den Neunzigerjahren des vorletzten Jahrhunderts den Spaziergänger hausgemachten Käse und Brot mit Wein oder Most an. Um 1900 entstand unter ihrer Leitung aus dem einfachen Unternehmen ein renommiertes Kurhaus, in dem begüterte Berliner- und Basler-Aristokratenfamlien im Sommer ihre Ferien verbrachten. Dank grossem, fachlichen Können der Grosseltern entwickelte sich der «Farnschberg» zu einem fortschrittlichen Landwirtschaftsbetrieb und zum beliebten Landgasthof.
Der Landwirtschaftsbetrieb wurde in jeder Epoche ausserordentlich fortschrittlich und nach den neusten Erkenntnissen bewirtschaftet. So hatte man auf dem Farnsberg eine der besten Freiberger Pferdezuchten, gefolgt von einer Spitzenzucht im Milchviehbestand. Im Zeitalter der Mechanisierung fuhr der erste Mähdrescher im Oberbaselbiet auf dem Hofgut und die erste Melkmaschinen der Region tat im Farnsburger Stall seine Arbeit. Hofgut und Landgasthof wurden von unseren Eltern, Hanni und Fritz Dettwiler, im selben Rahmen weitergeführt und stetig erweitert.

Seit 1988 werden das Hofgut und das Restaurant getrennt in der 5. Generation bewirtschaftet.

Bure Märt Angebot

Dem gepflegten Hofgut ist eine große Direktvermarktung angegliedert worden. Zum schönen Landgasthof kam eine renommierte Weinhandlung dazu.